FAQs - Fragen und Antworten

Der erste Kontakt an das Umzugsunternehmen sollte 8 Wochen vor Ihrem Wunschtermin liegen. So ist gewährleistet, dass Ihr Wunschtermin noch frei ist und der Möbelspediteur alle relevanten Planungsparameter berücksichtigen kann.

Für das Umzugsunternehmen ist die zu befördernde Menge, Beförderungswege, Stockwerke, Aufzug, benötigtes Verpackungsmaterial, Haltebedingungen, De- und Remontagen, Ein- oder Auspackarbeiten relevant.
Um Ihnen ein passendes Angebot erstellen zu können, ist die beste Möglichkeit eine Besichtigung zu vereinbaren.
Alternativ dazu kann man mit einem online Fragebogen bzw. Umzugsgutliste dies in Eigenregie ausfüllen und dem Umzugsunternehmen zusenden.

Neben dem Preis ist es wichtig, dass Ihnen das Unternehmen vor allem selbst sympathisch ist. Wenn Sie noch keine Empfehlung von Bekannten oder Arbeitskollegen erhalten haben, hören Sie sich aktiv um und sprechen die Leute direkt an, um zu erfahren mit wem der letzte Umzug stattfand.

Können Sie nicht auf Erfahrungen Ihrer Bekannten und Freunde zurückgreifen, orientieren Sie sich an der Qualifizierung für Umzugsunternehmen die Mitglied des Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. sind. Es gilt als Siegle für Vertrauen und fachmännische Arbeit von Spediteuren. Der Betrieb wurde hinsichtlich der Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Berufszugangsbestimmungen - Fachkunde, Leistungsfähigkeit und persönliche Zuverlässigkeit –behördlich überprüft.

Je besser Sie sich vorbereiten, desto mehr Zeit haben Sie um sich am Umzugstag entspannt zurücklehnen zu können. Eine Faustformel gibt es hierfür nicht.

Spätestens 2 Wochen vor Ihrem Umzug sollte der Schrankinhalt den Sie nicht häufig benötigen in Angriff genommen werden. Um Ihre Wohnqualität nicht leiden zu lassen, packen Sie die notwendigsten Dinge erst einen Tag vor Umzug zusammen. Dies sollten jedoch nicht aus mehr als 15 Umzugskartons bestehen.

Bei Ihrem Umzugsunternehmen erhalten Sie Qualitätskartons zur Miete oder zum Kauf. Bitte sparen Sie hier nicht an der Qualität, denn dieser Karton ist während des Umzugs die wichtigste Verpackung und Schutz. Die Kartons müssen gerade am Boden stabil sein und für den Transport stapelbar sein.

Wir liefern Ihnen rechtzeitig ausreichend Verpackungsmaterial an. Sollten Sie nicht alles benötigen, nehmen wir die Materialien selbstverständlich am Umzugstag wieder zurück.

Wir empfehlen, Umzugskartons niemals bis zum Rand zu füllen. Jeder Karton sollte die Obergrenze von 25 Kilo nicht überschreiten.

Packen Sie Schweres nach unten und Leichtes nach oben. Umzugskartons mit Porzellan und Geschirr müssen ausreichend auspolstert werden. Am besten mit Packpapier, Zeitungspapier ist nur bedingt geeignet, da die Druckerschwärze abfärben kann.

Schwere Gegenstände wie z.B. Bücher, Porzellan, Glas, Akten und Ordner gehören in einen Bücherkarton. Dieser unterscheidet sich vom Standardkarton hinsichtlich Stabilität und Größe. Denken Sie beim Packen daran, dass diese von Menschenhand getragen werden müssen und nicht über 25 kg wiegen sollten.

Für Ihre Kleidung, speziell für hängende Kleidung wie z.B.: Hemden, Kleider, Jackett, Blusen etc., empfiehlt sich eine Kleiderkiste. Einfaches Umhängen in diese Kleiderkisten ermöglicht einen komfortablen Transport und Einhängen.

Alle weiteren Inhalte Ihrer Schränke können Sie in den Standard-Umzugskarton verstauen.

Beim Verkehrsamt könnten Sie eine Genehmigung für eine vorübergehende Halteverbotszone erhalten. Entsprechende Schilder stellt Ihnen das Umzugsunternehmen oder der Schilderdienst. Bitte achten Sie hier auf die fristgerechte Stellung.

Gerne übernehmen wir dies auch für Sie, bitte geben Sie uns spätestens 5 Tage vor Ihrem Umzug den Auftrag hierzu. Wenn Sie in der Innenstadt wohnen, bereits 14 Tage im Voraus.

Wer packt, haftet auch. Bestimmte Wertsachen, Tiere und Pflanzen oder elektronische Anlagen sind generell nicht versichert, selbst wenn Speditionen den Umzug übernehmen. Versicherungswert ist der Zeitwert. Zeitwert ist der Neuwert mit einem angemessenen Abzug für Alter und Nutzung. Jedoch höchsten 620 EUR je Kubikmeter.

Ein Haftungsausschluss für den Umzugsunternehmer entsteht, wenn ein Schaden durch ein so genanntes "unabwendbare Ereignis" entsteht. Dazu gehören etwa Unfallschäden in Folge von Blitzeis oder wenn Sachschäden durch Dritte entstehen, die dann aber nicht festgestellt werden können.

Wer sich auch gegen solche "unabwendbaren Ereignisse" absichern möchte, sollte eine entsprechende Umzugstransportversicherung abschließen. Diese Transportversicherung kann entweder auf den Neuwert oder den Zeitwert der zu versichernden Gegenstände abgeschlossen werden. Die Kosten für eine solche Versicherung sind von den individuellen Anforderungen des Umziehenden abhängig. Eine erste Beratung kann in der Regel der Umzugsunternehmer vornehmen, der auch die Police für den Kunden abschließen kann.

Beim Umzug entstandene Schäden müssen zunächst entsprechend dokumentiert werden. Hier bietet es sich bei besonders gefährdeten Objekten (wie beispielsweise besonders sperrige Möbel) den Zustand auch vor dem Umzug - etwa mit entsprechenden Fotos - zu dokumentieren. Wer einen entstandenen Schaden beim Umzugsunternehmen reklamieren will, muss die gesetzlichen Fristen beachten. "Sofern möglich, sollten Schäden sofort während des Umzugs dem Teamleiter gemeldet und auf dem Arbeitsschein festgehalten werden. Offen ersichtliche Schäden sind dem Spediteur spätestens am Tag nach der Ablieferung schriftlich spezifiziert anzuzeigen. Nicht offen ersichtliche Schäden müssen dem Umzugsunternehmen spätestens 14 Tage nach Ablieferung gemeldet worden sein. Generell gilt, dass der Schaden schriftlich spezifiziert und gemeldet werden muss.


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